Schwullesbischer Chor Köln

Schwullesbischer Chor KölnSchwullesbischer Chor Köln

Den CSD kennt man vom Hörensagen oder hat ihn auch schon live erlebt aber das ist noch lange nicht das einzige homosexuelle Fest, das Köln zu bieten hat. Hier passiert noch viel mehr in der Schwulen- und Lesbenszene, und zwar gibt es hier das Schwullesbische Chor, das regelmäßige Auftritte gibt. Dies fasziniert nicht nur Schwule und Lesben.  

Erst Am 10. Mai gab es bei der Eröffnung des Sommerblut-Festivals eine wunderbare Show  des Chors. Auch die Lokalpresse berichtete positiv von der Veranstaltung. Der Kölner Stadtanzeiger (12.05.2012) schrieb: “Der schwul-lesbische Chor der Hochschule für Musik und Tanz präsentierte sich mit einem humorvollen Auftritt und war bestens aufeinander eingestimmt”. Auch das Koeln-Journal (11.05.2012) war begeistert: “Bunt präsentierte sich der Schwullesbische Chor der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In bunten T-Shirts zeigte der Chor ein vielfältiges musikalisches Repertoire. So erklärten sie dem Publikum in einem Lied, wie es dazu gekommen war, dass der Chor beim Sommerblut Festival auftrat, nämlich durch die Frage „Samma somma beim Sommablut singen oder somma Sommablut Sommablut sein lassen?“

Der Song wurde sogar zur Hymne des Abends erklärt und am Ende der Eröffnung wurde noch einmal gemeinsam gesungen.

Zu der Besetzungen des Chors: Der Schwullesbische Chor Köln wurde im Herbst letzten 2011 von Prof. Dr. Jürgen Terhag von der Hochschule für Musik und Tanz Köln gegründet und schon im Oktober 2010 begannen die ersten Proben. Der Professor sagt: „Ich bin begeistert, welch eine energiegeladene Mischung unterschiedlichster Menschen sich hier zusammengefunden hat. Das reicht von professionellen Sängerinnen und Sängern bis zu den ‘absolute beginners’ und alles passt wunderbar zusammen!”

Spontan ist der Chor, denn er gestaltet sämtliche Musikstücke erst während des Singens und ist damit im Moment. Präsentiert wird damit eine einzigartige, wortwörtliche Live-Interpretation bekannter Werke. Die Musik wird von Jürgen Terhag entwickelte und Live-Arrangement werden nie bis ins Detail festgelegt und so werden auch die herkömmlichen Rollen der Männer- und Frauenstimmen verändert.

Von 20 bis 60 sind hier alle Altersgruppen vertreten. Das trägt zusätzlich zur Vielseitigkeit im Klangbild bei. 50 Mitglieder singen und freuen sich hier zusammenzukommen. Nach nur einem halben Jahr ist der Schwullesbischer Chor einer der größten in der farbenfrohen Szene der schwullesbischen Chöre Kölns.

Die nächste Show nennt sich SaarQueerele und findet am 8.-9.06.2012 am süddeutschen lesbisch-schwulen Chorfestival in Saarbrücken statt. Es wird zusammen mit den MissStücken München, Rosa Note Stuttgart, dem Gemischten Saarbrücker Damenchor und vier weiteren Chören der zweiten Abend gestalten und in 20 Minuten eine interessante Show geboten.

Auf der offiziellen Website der SaarQueerele sind mehr Infos zu finden. Hier können sich auch Musikbegeisterte anmelden, wenn sie an der Teilnahme interessiert sind.

Hier auch ein kleiner Vorgeschmack: